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Ode an die Freude

Beethovens Ode an die Freude – Friedenskonzert

Die 9. Sinfonie ist der Zenit kompositorischen Schaffens Ludwig van Beethovens und wird am 06.11.2014 in der Kreuzkirche zu Görlitz erklingen. Auch  Korla August Kocors Ouvertüre zu „Serbski kwas“ – „Sorbische Hochzeit“ wird im Rahmen dieses Konzertes zu hören sein.

Der Chor und das Orchester des Sorbischen National-Ensembles, der Chor des Gerhardt-Hauptmann-Theaters  Görlitz, der Coro di Praga und das Orchester des Theaters Liberec bilden im Rahmen dieses Konzertes einen Zusammenschluss hochkarätiger internationaler Kulturpartner.

Unter der Leitung des italienischen Dirigenten Gabriele Donà entstand eine energiegeladene Interpretation, getragen durch das bewegende Chorfinale, das mit den Worten aus Schillers „An die Freude“ zu einer internationalen Hymne für Frieden und Völkerverständigung geworden ist.

Mit internationalen Solistinnen und Solisten setzt das Konzert ein Zeichen der interkulturellen Zusammenarbeit und länderübergreifender Interaktion. Gerade im Dreiländereck Polen – Tschechien – Deutschland sind diese Begriffe allgegenwärtig, und so versteht sich die „Ode an die Freude“ auch als musikalische Brücke zwischen den Ländern.

Das Programmheft zum Konzert finden Sie auf unserer Seite.

Termin:

06.11.2014 / 19:30 Uhr / Görlitz, Kreuzkirche

VVK:

Sorbisches National-Ensemble, Bautzen

Touristinformation Görlitz

Touristinformation Zittau

Touristinformation Löbau

Was weiß der Uhu?

Was weiß der Uhu?

Musical für Kinder

Im Wald herrscht Aufregung: Alljährlich wird ausgelost, welcher Vogel als Opfergabe zur Wintermitte am 25. Januar dem Wintergott Boran übergeben wird, damit dieser bereit ist, das Zepter der Frühlingsgöttin Jara zu überlassen. Das Los fällt diesmal auf die Elster, welche an diesem Tag gerade ihre Verlobung mit dem Raben feiert. Beide wollen ihr Schicksal jedoch nicht akzeptieren und suchen verzweifelt nach einem Ausweg. Vom klugen Uhu erfahren sie, dass es eine Lösung gibt. Da die Elster bereits in drei Tagen geopfert werden soll, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …

Die Musik zu dieser liebevollen Inszenierung komponierte Dieter Kempe, das Libretto stammt von Jěwa-Marja Čornakec, Regie führte Hauke Tesch.

Termine:

Sonntag, 2.11.2014, 15:00 Uhr, Oschatz, Stadthalle

Sonntag, 9.11.2014, 16:00 Uhr, Bautzen, Sorbisches National-Ensemble

Die Insel der Vergessenen

Eine alte sorbische Sage erzählt von sieben sorbischen Königen, die allesamt in einer Schlacht auf dem Drohmberg, dem Lubin, im Kampf gegen die fränkischen Unterdrücker fielen. Sie wurden mit ihren Kronen auf dem Berg begraben. Noch heute sind sie dort eingeschlossen, und warten auf die Befreiung ihres Volkes.

Auf diese alte sorbische Sage nimmt der Roman „Die Insel der Vergessenen“ von Jakub Lorenc-Zalěski Bezug. Das Sorbische National-Ensemble hat sich nun diesem Stoff in einer eindrucksvoll-poetischen Inszenierung angenommen. Die bewegende Liebesgeschichte von Hánža und Jakub wird dabei gekonnt verwebt mit einer Erzählung um das Streben nach Freiheit unterdrückter Völker. Die Inszenierung vereint lebendigen, zeitgenössischen Tanz und regionale Geschichte. Reicht die Liebe zwischen einem Paar aus, sich die Treue zu halten? Und wohin führt die Reise, die junge Menschen gehen, wenn sie auf der Suche nach sich selbst, aber auch nach Freiheit sind? Davon erzählt dieses Tanzspiel in fließenden, zarten Bildern.

Die Insel der Vergessenen ist für den Sächsischen Tanzpreis nominiert. Die Choreografie stammt von Mia Facchinelli, die bewegende Musik schrieb die Komponistin und Pianistin Liana Bertók. Das Libretto entwarf der Dramaturg und Tanzkritiker Volkmar Draeger.

Weitere Informationen zum Tanzpreis unter www.tanzpreis-sachsen.de

 

Den Link zum Programmheft finden Sie auf dieser Seite.

Termine:

06.11.2014, 19:30 Uhr, Deutsch-Sorbisches Volkstheater, Bautzen

19.11.2014, 17:00 Uhr, SNE, Bautzen

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